DISKURSRAUM – EIN ORT FÜR AUSTAUSCH, VIELFALT UND NEUE PERSPEKTIVEN
ERÖFFNUNG AM STAMSTAG, 20. JUNI 2026 AB 14 UHR
Was ist der disKursraum?
Der disKursraum ist ein neuer Vermittlungs- und Begegnungsort im Museum Fünf Kontinente – kuratiert, wandelbar und für viele Nutzungsformen offen: Gespräche, Workshops, Performances, Versammlungen. Er soll verschiedenen Fragen, Gedanken und Standpunkten einen Raum geben und trägt damit der Notwendigkeit nach Diskursivität Rechnung. Zentrales Gestaltungsprinzip ist die Cypher – ein Begriff aus der Hip-Hop-Kultur, der einen offenen Kreis beschreibt, in dem Menschen nacheinander und auf Augenhöhe performen, sprechen und zuhören. Wer hinzukommt, vergrößert den Kreis. Die Regeln sind vereinbart, der Raum ist offen. Dieser Ort soll zugleich Safe(r) Space und Brave(r) Space sein: ein geschützter Rahmen für echte Begegnung – und ein Ort, an dem Dissens ausgehalten wird. Im disKursraum kann man respektvoll im offenen Kreis aufeinander treffen, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und den eigenen Horizont erweitern. Man kann lernen, Dissense auszuhalten, eigene Ansichten zu hinterfragen und gemeinsam neue Positionen auszuhandeln.
Eine Einladung:
Der disKursraum gehört allen, die bereit sind, in den Kreis zu treten. Zur Eröffnung am 20. Juni 2026 laden wir Sie und euch ein: zu kommen, zu bleiben, zu sprechen, zuzuhören. Die Stühle stehen im Kreis. Der Vorhang öffnet sich. Der erste Loop beginnt. Sie sind Mitglied eines Kulturvereins und suchen einen Ort für Begegnung und Besprechung? Der disKursraum steht auf Anfrage zur Verfügung – wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Eröffnung am Samstag, 20.6.2026 ab 14 Uhr
Zur Eröffnung am Samstag, den 20. Juni 2026 erwartet Sie ab 14 Uhr ein vielfältiges Programm, das als Kooperation des Museum Fünf Kontinente mit dem Kompetenzteam Vielheit entstanden ist.
Beteiligte Künstler:innen und Akteur:innen:





5 Elements – Hip Hop Cypher
Gespräch mit Provenienzforscher PD Dr. Richard Hölzl
Nihan Devecioğlu – Auszug aus ihrem Projekt: „Yoldaş – Frauen, die einander halten“
Workshop und Stadtspaziergang: „Postkoloniale Perspektiven auf die Stadtgeschichte“ mit Commit e. V
Isabell Antonia Höckel (Residenztheater) & Nadège Meta Kanku (Münchner Kammerspiele)
Kaleidoskop Dance Project – Tanzdarbietung: „Identities“
Gespräch mit Sophie Colindres und Jan Struckmeier über ihr Format „Let’s Talk…“
Sarah Bergh-Bieling – Moderation
Kurationsteam: Sándor Klunker, Sarah Bergh-Bieling, Tunay Önder, Tuncay Acar
Ein Livekonzert der Band Jisr // Brücke um den Gembrispieler und Sänger Mohcine Ramdan wird nach dem letzten Programmpunkt ab 20.15 Uhr als Finale den Veranstaltungstag beenden.
Details zum Programm finden Sie HIER >>