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SUMMARY:Empfehlung: Wie lange bleibt man Gast? Lesung und Gespräch mit Özlem Özgül Dündar
DESCRIPTION:© Dirk Skiba \n\nVeranstaltungsort: Forum Atelier \nMan beschäftigt sich nicht freiwillig damit: Von außen\, der Gesellschaft und dem Kunstbetrieb\, wird erwartet\, dass Autor*innen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte über „Gastarbeit“ und Migration schreiben. Meist werden sie auch nicht als deutsche*r Autor*in bezeichnet\, sondern deutsch-sonstirgendeinland. Ihre Werke werden pauschal der (post-)migrantischen Literatur zugeordnet – unabhängig vom eigentlichen Inhalt. \nWarum gibt es diese Zuschreibungen? Und wie prägen sie das eigene künstlerische Schaffen? \nIn »Wie lange bleibt man Gast?« liest und spricht die Autorin Özlem Özgül Dündar über diese Fragen. Im Gespräch mit Karnik Gregorian reflektiert sie\, wie sie eine künstlerische Identität jenseits von Herkunftszuschreibungen entwickelt\, warum sei einen Essay über die erste Generation der sogenannten „Gastarbeiter*innen“ geschrieben hat und ob es so etwas wie eine künstlerische Verpflichtung gibt\, sich mit früheren Generationen auseinanderzusetzen. \n  \nKonzept & Moderation: Karnik Gregorian\nDauer: 90 Minuten ohne Pause\nEine Veranstaltung im Rahmen der #SchreibResi 2026. \n\nÖzlem Özgül Dündar\, 1983 in Solingen geboren\, schreibt Lyrik\, Prosa\, szenische Texte\, Essays und Hörspiele. Sie ist Mitglied mehrerer Künstler*innen-Kollektive\, z.B. im »Ministerium für Mitgefühl« oder bei der »Werkhalle_Text«. Sie ist sowohl als Herausgeberin sowie als Übersetzerin tätig. Sie ist vielfach ausgezeichnet\, beispielsweise wurde ihr Hörspiel »türken\, feuer« 2020 Hörspiel des Jahres und war nominiert für die ARD-Hörspieltage. \n\nZur Schreib-Residency von Karnik Gregorian \nKarnik Gregorian ist Journalist\, Autor sowie Dokumentarfilm- und Theaterregisseur. Seine Arbeiten entstehen aus intensiver Recherche und im engen Austausch mit Menschen\, ihren Geschichten und Haltungen. In seiner Schreib-Residency an der Monacensia widmet er sich den Lebensgeschichten von Frauen der ersten und zweiten Generation „Gastarbeiter*innen“. Ausgehend von seiner Familienbiografie erkundet er Migration\, Rassismus\, Emanzipation\, Krankheit\, Mental Health und familiäre Trauerprozesse – und schafft einen Raum des Zuhörens\, in dem Verschwiegenes durch Gespräch und Sprache wirksam werden kann. \nGefördert durch die Richard Stury Stiftung \n\nInformationen zur Anmeldung\n\nOhne Anmeldung
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LOCATION:Monacensia im Hildebrandhaus\, Maria-Theresia-Straße 23\, München\, Bayern\, 81675\, Germany
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